Wohndeko: Meine besten Tipps für mehr Gemütlichkeit auf kleinem Raum
Apropos Schlafzimmer einrichten: Ich liebe es, wenn der Boden bis unter das Bett durchgeht. Ein stelaz listwowy sorgt dafür, dass die Matratze gut belüftet wird, auch wenn das Bett direkt auf dem Laminat steht. Ich habe selbst ein Modell mit einem hohen Rahmen, der Platz für große Schubladen bietet. Ein materac piankowy mit 16 cm Höhe darauf ist bequem, aber ich achte darauf, dass die Matratze nicht zu schwer ist, weil man sie sonst beim Beziehen kaum anheben kann. Die Kombination aus einem stabilen Lattenrost und einer guten Matratze macht den Unterschied für einen erholsamen Schlaf. Und der Boden darunter bleibt sauber, wenn man regelmäßig staubsaugt. Laminat ist da pflegeleichter als Teppich, der Staub und Milben anzieht. Allerdings kann es im Winter etwas kalt unter den Füßen sein, aber mit einer Fußbodenheizung funktioniert Laminat hervorragend, wenn die Herstellerangaben beachtet werden.
Ich stehe in meinem Wohnzimmer und frage mich, wie ich heute Abend für vier Gäste eine gemütliche Schlafgelegenheit schaffe, ohne dass mein kleiner Raum wie ein Möbellager wirkt. Dieses Problem kenne ich seit Jahren, und ich habe gelernt, dass die richtige Wohndeko nicht nur hübsch aussieht, sondern auch praktische Lösungen bietet. Mein erster Tipp betrifft das Herzstück jedes kleinen Wohnzimmers: die Sitzgelegenheit, die sich schnell in ein Bett verwandeln lässt. Eine Kanape mit ist für mich die Rettung, denn sie vereint zwei Funktionen auf kleinstem Raum. Ich habe eine mit einem 16 cm dicken Materac Piankowy auf einem soliden Stelaz Listwowy gewählt, und der Unterschied ist enorm. Kein Durchliegen mehr, keine unruhigen Nächte für meine Gäste.
Ich habe auch schon erlebt, wie ein Wandbild einen ganzen Raum zusammenhält, der sonst in Einzelteile zerfallen wäre. In meiner Küche, die nur 6 Quadratmeter groß ist, habe ich ein Bild mit einem Obstmotiv in kräftigen Farben über der Spüle aufgehängt. Das lenkt den Blick von den vielen Schränken und Geräten ab und schafft einen Ruhepol. Die Farben des Bildes habe ich in den Kissen und Handtüchern aufgegriffen, sodass alles wie aus einem Guss wirkt. Das ist besonders wichtig in kleinen Räumen, wo jedes Detail zählt. Ein unpassendes Wandbild kann den Raum noch kleiner erscheinen lassen, während ein gut gewähltes ihn öffnet und ihm Persönlichkeit verleiht. Ich rate meinen Freunden immer, sich Zeit bei der Auswahl zu nehmen und das Bild vor dem Kauf mit einem Klebestreifen an die Wand zu hängen, um zu sehen, wie es im Tageslicht wirkt. Oft wirkt ein Bild im Geschäft ganz anders als in den eigenen vier Wänden. Das habe ich am eigenen Leib erfahren, als ich ein Bild kaufte, das in der Galerie toll aussah, aber in meiner Wohnung wie ein Fremdkörper wirkte.
Vor zwei Jahren zog meine beste Freundin in eine winzige Einzimmerwohnung mit einer Dachschräge, die so niedrig war, dass man sich bücken musste. Sie hatte keine Ahnung, wie sie dort jemals Gäste unterbringen sollte. Ich half ihr, eine Lösung zu finden, die nicht nur praktisch war, sondern auch richtig gut aussah. Wir entschieden uns für ein klappbares Gästebett an der Wand, das tagsüber als Sitzbank diente und nachts mit einem kräftigen Ruck zum Schlafplatz wurde. Darüber hängte ich ein abstraktes Wandbild in sanften Blautönen, das die Schräge optisch anhebt. Wenn die Bank eingeklappt ist, wirkt der Raum groß und luftig. Wenn sie ausgeklappt ist, wird das Bild zum Blickfang über dem Kopf. Die Kombination aus Funktionalität und Dekoration hat ihr so viel Stress genommen. Sie hat jetzt ein Bett für Übernachtungsgäste, ohne dass das Zimmer dauerhaft wie ein Schlafsaal aussieht. Und das Wandbild lenkt geschickt von der niedrigen Decke ab, die sonst wie eine Bedrohung über einem schwebt.
In meiner Praxis als Hobby-Raumgestalterin treffe ich immer wieder auf das Problem der fehlenden Stauraummöbel. Viele meiner Freunde haben ein Bett mit integriertem Stauraum, aber sie nutzen den Platz unter der Matratze nur für Koffer und Weihnachtsdekoration. Dabei könnte man dort so viel mehr unterbringen, wenn man ein Wandbild als Tarnung für eine kleine Nische nutzt. In einer meiner Wohnungen hatte ich eine unschöne Ecke, in der ich meine Bücher stapeln musste. Ich baute ein Regal, das bis zur Decke reichte, und hängte davor ein leichtes Leinwandbild an einer Schiene. Wenn ich ein Buch brauchte, schob ich das Bild einfach zur Seite. Das war kein großer Aufwand, aber es versteckte das Chaos perfekt. Heute gibt es sogar spezielle Bilderrahmen, die als Geheimfach fungieren und in denen ich meine wichtigsten Dokumente und ein wenig Bargeld aufbewahre. So wird die Wand zur multifunktionalen Fläche, die nicht nur schön ist, sondern auch praktische Probleme löst, ohne dass man gleich ein neues Möbelstück kaufen muss.
In der Praxis stoße ich oft auf das Problem der kleinen Metrage. In einer 45-Quadratmeter-Wohnung im Mehrfamilienhaus einrichten muss jeder Quadratmeter doppelt genutzt werden. Da kann Laminat wahre Wunder wirken, indem man es durchgehend in allen Räumen verlegt. Das lässt den Raum größer erscheinen, weil es keine Unterbrechungen durch verschiedene Bodenbeläge gibt. Ich habe einmal in einer Altbauwohnung ein helles Ahorn-Laminat gewählt, das den schmalen Flur optisch verbreitert hat. Der Trick ist, die Dielen in Richtung des Lichteinfalls zu verlegen. Dann entsteht eine natürliche Dynamik, die das Auge führt. Allerdings muss man bei Altbauten auf die Ebenheit des Untergrunds achten. Eine dünne Ausgleichsschicht kann hier Wunder wirken, sonst knarzt es später an den Stoßkanten. Das ist ein Fehler, den ich am Anfang meiner Karriere selbst gemacht habe und der mich heute noch ärgert.